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30.12.2025
16:12 Uhr
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Mit hoher Verspätung rollen Züge wieder zwischen Großbritannien und dem europäischen Festland. Das technische Problem bleibt aber bestehen, viele Verbindungen fallen aus.

Nach einem vollständigen Stopp des Zugverkehrs zwischen Großbritannien und Europa ist der Eurotunnel teilweise wieder geöffnet. Der Betreiber Eurostar werde den Betrieb wieder aufnehmen, heißt es auf der Website des Unternehmens . Das Problem mit der Oberleitung bleibe aber weiterhin bestehen. Reisende müssen mit Verspätungen und kurzfristigen Ausfällen rechnen. Eurostar bittet Fahrgäste, ihre Reise auf einen anderen Termin zu verschieben. "Bitte kommen Sie nicht zum Bahnhof, wenn Ihr Zug als ausgefallen bestätigt wurde", heißt es auf der Website. Zuvor war der Zugverkehr wegen Problemen mit der Oberleitung im Eurotunnel gestoppt worden. Eurostar hatte daraufhin bis auf Weiteres alle Züge zwischen London, Paris, Amsterdam und Brüssel gestrichen. "Es gab ein Problem mit der Stromversorgung des Ärmelkanaltunnels, woraufhin ein Shuttlezug im Tunnel anhielt", teilte eine Eurostar-Sprecherin mit. Eurostar betreibt Personenzüge zwischen Paris, Brüssel, Amsterdam und London. Mit dem Autozug können Autofahrer zudem zwischen dem französischen Calais und dem englischen Folkestone durch den Eurotunnel reisen. Die Störung ereignete sich im Reiseverkehr einen Tag vor Silvester. Vor zwei Jahren war der Tunnel um die gleiche Zeit wegen Hochwassers gesperrt .