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11.02.2026
17:21 Uhr
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"Zum Wohle des europäischen Klubfußballs" wollen Uefa und Real Madrid ihren Streit um die Super League beilegen. Die Einigung dürfte das Ende für das Projekt bedeuten.

Die Europäische Fußball-Union (Uefa) und der spanische Rekordmeister Real Madrid wollen ihren Streit um die Super League beilegen. Es sei eine "Grundsatzvereinbarung zum Wohle des europäischen Klubfußballs" erzielt worden, teilten Uefa und Real Madrid mit. Die Vereinbarung solle "auch dazu dienen, die rechtlichen Streitigkeiten im Zusammenhang mit der European Super League beizulegen, sobald diese Grundsätze umgesetzt und angewendet werden", hieß es in der gemeinsamen Mitteilung. Weitere Details der Vereinbarung wurden zunächst nicht bekannt. Sie dürfte Medienberichten zufolge aber das Ende des Projekts bedeuten. Real Madrid hatte gemeinsam mit dem Super-League-Promoter A22 zuletzt von der Uefa Schadenersatz in Höhe von mehr als vier Milliarden Euro gefordert. Der Vorwurf: Der europäische Verband habe seine "marktbeherrschende Stellung missbraucht", um die Einführung der Superliga im Jahr 2021 zu verhindern. Auch FC Barcelona ausgestiegen Im Frühjahr 2021 waren zwölf führende Vereine aus England, Spanien und Italien mit dem Projekt einer Super League an die Öffentlichkeit gegangen. Der Großteil der Teilnehmer sollte – anders als in der Champions League – unabhängig vom Abschneiden in den nationalen Ligen gesetzt sein. Das Projekt sorgte für Streit, die Uefa drohte mit einem Ausschluss der Vereine aus ihren Wettbewerben – darunter auch die Champions League. Kurz darauf stiegen neun der zwölf Vereine wieder aus dem Projekt aus. Zuletzt kündigte auch der FC Barcelona seinen Ausstieg an.