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12.02.2026
15:53 Uhr
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Wegen des Verkaufs von Gebäuden an den belgischen Staatsfonds ermittelt die EU-Staatsanwaltschaft. Berichten zufolge wurden Büros in Brüssel durchsucht.

Die Europäische Staatsanwaltschaft (Eppo) ermittelt gegen die Europäische Kommission . Dabei geht es um den Verkauf von Immobilien an den belgischen Staat, wie die EU-Kommission selbst bestätigte. Eppo selbst teilte darüber hinaus mit, dass sie im Rahmen einer laufenden Untersuchung Beweismittel sammle. Einem Bericht der Financial Times zufolge kam es dabei auch zu Durchsuchungen von Büros der Kommission in Brüssel. Weder Kommission noch Eppo bestätigten dies jedoch. Die Eppo wollte zunächst keine weiteren Details zu der Untersuchung nennen, "um die laufenden Verfahren und deren Ergebnis nicht zu gefährden". Die Institution ermittelt und verfolgt Straftaten, die die finanziellen Interessen der Europäischen Union betreffen. Man habe Kenntnis von den laufenden Ermittlungen, teilte ein Sprecher der Kommission mit. Demnach gehe es um den Verkauf von 23 Gebäuden der Kommission an den belgischen Staat im Jahr 2024. Diese hatte damals angekündigt, dass der belgische Staatsfonds die Gebäude für einen Betrag von 900 Millionen Euro erwerben werde. Der Verkauf werde eine Umgestaltung des Europaviertels in einen modernen, attraktiven und grüneren Stadtteil ermöglichen, hieß es in der Mitteilung Ende April 2024. EU-Kommission will mit Eppo kooperieren Laut der Mitteilung hatte es zuvor eine öffentliche Ausschreibung gegeben, die der belgische Staatsfonds gewann. Die Kommission hatte sich damals zum Ziel gesetzt, ihre Bürofläche bis 2030 um 25 Prozent zu reduzieren. Der Sprecher der EU-Kommission teilte mit, man sei zu Transparenz und Rechenschaftspflicht verpflichtet und werde uneingeschränkt mit der Eppo sowie den zuständigen belgischen Behörden zusammenarbeiten. Zudem hieß es: "Nach Kenntnis der Europäischen Kommission erfolgte der Verkauf der Gebäude gemäß den festgelegten Verfahren und Protokollen, und wir sind zuversichtlich, dass der Prozess ordnungsgemäß durchgeführt wurde."