Zeit 22.01.2026
23:06 Uhr

Europa League, 7. Spieltag: Stuttgart verliert in Rom, Freiburg zieht bereits ins Achtelfinale ein


Der VfB Stuttgart unterliegt gegen den Tabellennachbarn aus Rom. Freiburg gewinnt gegen Tel Aviv und bleibt in der Europa League zu Hause ungeschlagen. Die Spielberichte

Europa League, 7. Spieltag: Stuttgart verliert in Rom, Freiburg zieht bereits ins Achtelfinale ein
AS Rom – VfB Stuttgart 2:0 (1:0) Die AS Rom hat sich am 7. Spieltag der Europa League beim Heimspiel im Stadio Olimpico gegen den VfB Stuttgart 2:0 (1:0) durchgesetzt. Niccolo Pisilli brachte die Roma in der 40. Minute in Führung und erzielte kurz vor Schluss noch in der Nachspielzeit (90.+3) sein zweites Tor. Die Stuttgarter verpassten mit der dritten Niederlage in der Ligaphase den Sprung unter die besten Acht und verzeichneten ihre erste Niederlage im neuen Jahr. "Wir müssen uns an die eigene Nase fassen. Am Ende musst du die Tore machen, die Chancen waren da", sagte Trainer Sebastian Hoeneß bei RTL. "Das ist ein bitterer Abend für uns", teilte er weiter mit. Die Stuttgarter bestimmten zwar die Anfangsphase, kamen gegen die Abwehr aber kaum an. Ein Schuss von Jamie Leweling in der 33. Minute gehörte zu den wenigen Chancen der Stuttgarter – ohne Erfolg und sie gerieten in den Rückstand. Torhüter Alexander Nübel verhinderte in der 43. Minute zunächst gegen Lorenzo Pellegrini (43.) ein 0:2. Trotz neuer Chancen für den VfB nach der Pause, gelang es dem Team nicht mehr, den gegnerischen Vorsprung aufzuholen. Deniz Undav scheiterte an Roms Torwart Mila Svilar (47.) und vergab kurz darauf freistehend aus kurzer Distanz (58.). Auch Ermedin Demirovic verpasste einen Treffer (79.). SC Freiburg – Maccabi Tel Aviv 1:0 (0:0) Der SC Freiburg hat sich dagegen den vorzeitigen Einzug ins Achtelfinale der Europa League gesichert. Die Freiburger gewannen gegen Maccabi Tel Aviv vor 27.600 Zuschauern im Europa Park Station in Freiburg mit 1:0 (0:0). Igor Matanovič gelang in der 82. Minute per Kopfball der entscheidende Treffer für die Breisgauer. Damit blieb das Team in der zweithöchsten europäischen Spielklasse ungeschlagen und feierte in dem Wettbewerb den vierten Heimsieg in Serie. "Es war ein toller Arbeitssieg", sagte Trainer Julian Schuster beim Sender RTL+. "Wir haben vorher gesagt, die Disziplin wird entscheiden. Das haben die Jungs sehr gut umgesetzt. Viele Torchancen, geduldig und bei sich geblieben", bilanzierte Schuster weiter. Die Partie startete zunächst von beiden Mannschaften zurückhaltend. Eine erste große Chance verpassten die Freiburger in der 17. Minute. In der Nachspielzeit der ersten Hälfte verhinderte Torwart Noah Atubolu einen möglichen Treffer Tel Avivs nach einem Kopfball von Saied Abu Farchi. Zehn Minuten nach der Pause scheiterte Freiburgs Matthias Ginter nach einer Ecke an Torwart Roi Mishpati. Matanovič traf im Nachsetzen die Latte, Yuito Suzuki vergab den dritten Versuch. Erst gegen Ende sorgte Matanovič für die Entscheidung. Das Spiel war von einem hohen Polizeiaufgebot begleitet, um etwaige antisemitische Ausschreitungen zu verhindern. Mehr als 2.000 Beamten waren im Einsatz, die Einlasskontrollen führten zu langen Schlangen. Aufgrund erhöhter Sicherheitsvorkehrungen boykottierten Teile der Freiburger Fans das Spiel. Die Achtelfinals der Europa League sind für den 12. und 19. März angesetzt. Zunächst treten die Freiburger aber noch im letzten Spiel der Ligaphase beim OSC Lille an.