Zeit 01.03.2026
06:00 Uhr

Eskalation im Nahostkonflikt: Trumps "epischer Zorn", Netanjahus "Löwengebrüll" – und Chameneis Tod


Statt mit einer Einigung enden die Atomgespräche im Krieg und wohl mit dem Tod des Ajatollah. Israel und die USA kämpfen gemeinsam – verfolgen sie die gleichen Ziele?

Eskalation im Nahostkonflikt: Trumps
"Operation epischer Zorn", nennen die USA den Angriff auf den Iran, die israelische Armee spricht von der Operation "Löwengebrüll": Am Samstagmorgen begannen israelische und US-amerikanische Streitkräfte ihre Angriffe gegen den Iran mit einem koordinierten Schlag mit Marschflugkörpern und Drohnen. Der Staatschef des Iran, Ajatollah Chamenei, wurde dabei getötet; das hat inzwischen auch die iranische Führung bestätigt. Über die jüngsten Entwicklungen spricht Mathias Peer in den Nachrichten von Was jetzt?. Während US-Vizepräsident JD Vance noch am Vortag versicherte, die USA würden sich keinesfalls in einen langen Krieg verwickeln lassen, setzt Donald Trump nun auf direkte Konfrontation – er rief die iranische Bevölkerung offen dazu auf, "die Regierung zu übernehmen". Welche Ziele verfolgt Trump mit diesem Krieg? Das beantwortet Rieke Havertz , internationale Korrespondentin der ZEIT, im Podcast. Israels Verteidigungsminister rechtfertigte die Angriffe als notwendigen "Präventivschlag" zur Sicherung des israelischen Staates. Als die Angriffe auf den Iran begannen, weckten Sirenen die rund zehn Millionen Einwohner in Israel. Die Reaktion des Iran sowie seiner Verbündeten – der Hisbollah im Libanon und der Huthis im Jemen – folgte prompt mit anhaltendem Beschuss auf israelisches Territorium. In mehreren Städten waren am Samstag Abschüsse von Flugabwehrraketen zu hören. Politikredakteur Jan Roß erklärt im Podcast, was Israel mit diesem Krieg gegen den Iran bezweckt und welche Ziele Israel im Libanon verfolgt. Und sonst so? Das Auge isst bei Hummeln mit . Moderation und Produktion: Pia Rauschenberger Redaktion: Ole Pflüger Mitarbeit: Mathias Peer und Maximilian Renzikowski Alle Folgen unseres Podcasts finden Sie hier . Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de .