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29.05.2026
19:53 Uhr
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US-Abgeordnete haben die frühere Justizministerin Pam Bondi befragt. Fragen zum Einfluss Donald Trumps auf die Veröffentlichung der Epstein-Akten blieben unbeantwortet.

Die ehemalige US-Justizministerin Pam Bondi hat bei einer Befragung im Repräsentantenhaus kritische Fragen zu Präsident Donald Trump unbeantwortet gelassen. Demokratischen Abgeordneten zufolge weigerte sie sich, über eine mögliche Verwicklung Trumps in die Veröffentlichung von Akten zum Sexualstraftäter Jeffrey Epstein zu sprechen. Zugleich verteidigte Bondi das Vorgehen der Regierung bei der Freigabe der Dokumente. Bondi wurde am Freitag hinter verschlossenen Türen im Kapitol befragt. Wie schon in früheren Anhörungen zeigte sie sich dabei kämpferisch. Bei einer Befragung im Februar beleidigte sie demokratische Abgeordnete und lobte Trump, statt auf Kritik einzugehen. Entlassung im April 2026 Die Befragung Bondis soll Abgeordneten die Möglichkeit geben, Informationen über den Umgang der Trump-Regierung mit den Epstein-Akten und weiteren damit verbundenen Fragen zu erhalten. Demokratische Abgeordnete sagten jedoch, Bondi habe ihnen mitgeteilt, sie werde in der Befragung nicht über den Präsidenten sprechen. Begleitet von einer Anwältin aus dem Justizministerium habe sie darauf verwiesen, Fragen ablehnen zu können, da sie freiwillig vor dem Ausschuss erschienen sei. Bondi war ab Februar 2025 Justizministerin. Zuvor war sie rund 20 Jahre lang als Staatsanwältin tätig, darunter als Generalstaatsanwältin des Bundesstaats Florida. Sie galt als Vertraute Trumps und unterstützte ihn unter anderem 2019 im ersten Amtsenthebungsverfahren. Als Ministerin setzte sie verschiedene Schwerpunkte der Trump-Regierung um, darunter die restriktive Migrationspolitik sowie Maßnahmen gegen vermeintliche »antichristliche Tendenzen«. Im April 2026 setzte Trump Bondi ab . Berichten zufolge war er zunehmend frustriert über ihre Arbeit als Ministerin sowie ihren Umgang mit den Epstein-Akten und mit politischen Gegnern Trumps.