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01.12.2025
14:56 Uhr
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Insgesamt 45 Menschen sind in den vergangenen Monaten im Kongo an Ebola gestorben. 42 Tage nach dem letzten dokumentierten Fall wurde der Ausbruch für beendet erklärt.

Der Ebola -Ausbruch in der Demokratischen Republik Kongo ist nach Angaben von Mitarbeitern im örtlichen Gesundheitswesen beendet. Demnach wurde in dem Land seit 42 Tagen in Folge kein Krankheitsfall registriert. Damit ist die Frist abgelaufen, nach der die UN das Ende eines Ausbruchs verkünden können. Der letzte Patient war am 19. Oktober entlassen worden. Insgesamt sind in den vergangenen Monaten nach Angaben des kongolesischen Gesundheitsministeriums 45 Menschen an der Krankheit gestorben. 19 Patienten seien wieder genesen, hieß es weiter. Die Epidemie wurde am 4. September ausgerufen, nachdem das Virus zuvor in der südwestlichen Provinz Kasaï entdeckt worden war. Es war der erste Ebola-Ausbruch in dem zentralafrikanischen Land seit rund drei Jahren und der sechzehnte Ausbruch, seit die Krankheit im Jahr 1976 das erste Mal diagnostiziert worden war. Ebola ist eine hochansteckende und lebensbedrohliche Infektionskrankheit. Das Virus wird durch Körperkontakt und Kontakt mit Körperflüssigkeiten übertragen. Wenn Infizierte nicht sofort behandelt werden, liegt die Sterblichkeit nach Angaben des Robert Koch-Instituts bei bis zu 90 Prozent.