|
28.11.2025
14:47 Uhr
|

Ein Gasalarm in einem Chemieraum an einer Schule in Wismar hat Polizei und Feuerwehr beschäftigt. Knapp 20 Kräfte waren am Donnerstag an der Goethe-Schule im Einsatz, wie ein Sprecher der Stadt sagte. Der Unterricht an der Schule "Johann Wolfgang von Goethe" findet nun wieder regulär statt, teilte ein Sprecher des Bildungsministeriums in Schwerin der Deutschen Presse-Agentur am Freitag mit. "Alle Leitungen und Räume wurden durch die Feuerwehr und eine Fachfirma überprüft." Ein technischer Defekt sei für den Gasaustritt verantwortlich gewesen und sei behoben worden. "Es besteht keine Gefahr für Schülerinnen und Schüler", sagte ein Sprecher des Landkreis Nordwestmecklenburg der dpa. Die Ursache für den Alarm war zunächst unklar. An der Schule werden den Angaben des Sprechers zufolge etwa 560 Schülerinnen und Schüler unterrichtet. Rund 50 Lehrerinnen und Lehrer sowie weitere Mitarbeiter arbeiten dort. Wie viele von ihnen von der Evakuierung nach dem Gasalarm betroffen waren, konnte der Sprecher nicht sagen. Der Unterricht war demnach am Donnerstag ausgefallen, soll aber am Freitag wieder regulär stattfinden. Zwei Einsätze am Donnerstag Laut Polizei war im Chemieraum noch vor Unterrichtsbeginn Gas ausgetreten. Die Schüler mussten das Gebäude zunächst verlassen, konnten dann aber wieder zurück. Nachdem die Helfer abgerückt waren, wurden sie kurze Zeit später erneut alarmiert, weil das Problem weiterhin bestand, sagte eine Polizeisprecherin der dpa. Beamte sperrten den sogenannten Gefahrenbereich ab. Zuvor hatte der NDR berichtet. Dem Bericht zufolge wurde das Gebäude erneut geräumt, weil Gasgeruch festgestellt wurde. Zur Ursache des Gasaustritts konnte die Polizei bislang keine Angaben machen. © dpa-infocom, dpa:251127-930-348191/3