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11.08.2026
17:14 Uhr
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Wenige Tage nach dem Drohnenfund am Flughafen Leipzig/Halle kam es auch in Hannover zu einer Sichtung. Der Flugbetrieb war am frühen Morgen kurzzeitig eingeschränkt.

Nach der Sichtung einer Drohne ist der Flugbetrieb am Flughafen Hannover in der Nacht zum heutigen Dienstag zeitweise eingestellt worden. Zwischen kurz vor 4 Uhr und 5.20 Uhr seien Start- und Landebahnen immer wieder vorübergehend gesperrt worden, sagte eine Flughafensprecherin der Nachrichtenagentur dpa. Zuvor hatte der Spiegel berichtet. Der Spiegel beruft s ich auf einen internen Polizeibericht. Demnach sei die Drohne mehrfach von Mitarbeitenden des Flughafens gesichtet worden. Laut Polizeibericht könne mit Blick auf die kritische Infrastruktur »das Vorliegen von hybrider Aktivität nicht ausgeschlossen werden«. Sechs touristische Passagierflüge starteten durch die Sichtung der Drohne verspätet. Eine Frachtmaschine aus Paris sei umgeleitet worden, sagte die Sprecherin: »Seit dem Morgen läuft der Flugbetrieb wieder planmäßig.« Zu den Hintergründen der Drohnensichtung verwies der Flughafen an die Bundespolizei, die sich auf Anfrage zunächst nicht äußerte. Bundesstaatsanwalt ermittelt Der Vorfall ereignete sich wenige Tage nach dem Fund einer mit Sprengstoff versehenen Drohne am Flughafen Leipzig/Halle in der Nacht zum 5. August. Die Bundesanwaltschaft hat dort die Ermittlungen wegen des Verdachts des versuchten Herbeiführens einer Sprengstoffexplosion sowie des gefährlichen Eingriffs in den Luftverkehr übernommen. Ob beide Fälle miteinander in Verbindung stehen, ist bisher nicht bekannt.