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20.01.2026
23:05 Uhr
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Mexikanische Behörden haben 37 Kriminelle an die USA übergeben. Dies sei laut Sicherheitsminister Omar García Harfuch ein Schritt der bilateralen Zusammenarbeit.

Nur wenige Tage, nachdem die US-Luftfahrtbehörde wegen möglicher militärischer Aktivitäten vor Mexiko eine Flugwarnung ausgegeben hatte, hat die mexikanische Regierung 37 Mitglieder von Drogenkartellen an die USA ausgeliefert. Die Mitglieder wurden an Bord von sieben Flugzeugen der Streitkräfte in die Städte Washington, Houston, New York, Pennsylvania, San Antonio und San Diego sowie nach Pennsylvania gebracht, wie Sicherheitsminister Omar García Harfuc mitteilte. Damit hat Mexiko seit vergangenem Jahr in drei Auslieferungen mehr als 90 Kriminelle, darunter auch mächtige Drogenbosse , an die USA übergeben. García Harfuch teilte auf X mit, die Entscheidung sei Teil der Zusammenarbeit mit den USA unter Wahrung der Souveränität beider Staaten. Die ausgelieferten Personen – laut Medien diesmal nur zweitrangige Drogenbosse – stellten ihm zufolge eine Gefahr für die öffentliche Sicherheit in Mexiko dar. Sheinbaum schließt US‑Militäreinsatz in Mexiko aus Am vergangenen Freitag warnte die US‑Luftfahrtbehörde FAA vor Flügen über Teilen Lateinamerikas, darunter auch über dem Pazifik und dem Golf von Kalifornien vor Mexiko. Besonders in der Region um die nordwestliche Küstenstadt Mazatlán im Bundesstaat Sinaloa sollen mächtige Drogenkartelle aktiv sein. Nach dem US‑Militäreinsatz am 3. Januar in Venezuela sorgte die Flugwarnung in Mexiko für Aufsehen. Präsidentin Claudia Sheinbaum schloss jedoch aus, dass es militärische Aktivitäten der Vereinigten Staaten auf mexikanischem Staatsgebiet gebe. US‑Präsident Donald Trump wirft Mexiko hingegen vor, von den Drogenkartellen regiert zu werden.