Zeit 04.02.2026
06:00 Uhr

Deutsche Bank in der Epstein-Affäre: Der Fall Epstein und die Deutsche Bank


Der Sexualstraftäter Epstein war Kunde der Deutschen Bank. Wie viel wusste die Bank über seinen Missbrauchsring? Und: die illegale Auslieferung von Maja T. nach Ungarn

Deutsche Bank in der Epstein-Affäre: Der Fall Epstein und die Deutsche Bank
In den Epstein-Akten taucht neben allerlei internationaler Prominenz auch ein großes deutsches Unternehmen auf: die Deutsche Bank. Der prominente Jeffrey Epstein war von 2013 bis 2018 Kunde der Bank. Er betrieb über Jahre hinweg einen Missbrauchsring , durch den auch Minderjährige zu Schaden gekommen sein sollen. Nachdem der Deutschen Bank vorgeworfen wurde, von dem Sexhandel finanziell profitiert zu haben, einigte sich das Unternehmen mit mehreren Opfern Epsteins auf einen Vergleich gegen die Zahlung von 75 Millionen Euro. Die Veröffentlichung der Akten zum Fall Epstein steht aktuell im Zentrum politischer Auseinandersetzungen in den USA. Wie sehr hat die Deutsche Bank profitiert? Und was findet sich zu der Bank in den neuesten Veröffentlichungen? Diese und weitere Fragen beantwortet Ingo Malcher , Wirtschaftsredakteur der ZEIT. In Ungarn fällt im Laufe der Woche das Urteil gegen die antifaschistische und mutmaßlich linksextreme Person Maja T. Laut einem Urteil des Bundesverfassungsgerichts hätte der Prozess allerdings nie stattfinden sollen . Denn Maja T. ist zu Unrecht an die ungarischen Behörden ausgeliefert worden. Maja T. wird vorgeworfen, 2023 gegen Teilnehmer eines rechtsextremen Aufmarsches samt Hitlergrüßen und SS-Uniformen in Budapest gewaltsam vorgegangen zu sein. Die Opfer erlitten unter anderem Knochenbrüche und schwere Schädelfrakturen; Maja T. drohen 24 Jahre Haft . Anderen vermeintlichen Beteiligten der Attacken wird in den Heimatländern der Prozess gemacht, nur Maja T.s Fall wird in Budapest verhandelt. Nina Monecke , Politikredakteurin der ZEIT, rekonstruiert die Auslieferung von Maja T. und analysiert, was in dem Fall schiefgelaufen ist und wer verantwortlich ist. Und sonst so? Ein Engel mit den Gesichtszügen der italienischen Ministerpräsidentin Meloni . Moderation und Produktion: Erica Zingher Redaktion: Hannah Grünewald Mitarbeit: Matthias Peer und Benjamin Probst Alle Folgen unseres Podcasts finden Sie hier . Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de .