Zeit 31.01.2026
14:41 Uhr

Demokratische Republik Kongo: Mehr als 200 Tote bei Erdrutsch in Coltan-Mine im Kongo


In der Demokratischen Republik Kongo sind mehr als 200 Menschen in einer Coltan-Mine gestorben. Der Abbau von Rohstoffen in unsicheren Minen führt immer wieder zu Toten.

Demokratische Republik Kongo: Mehr als 200 Tote bei Erdrutsch in Coltan-Mine im Kongo
Bei einem Erdrutsch in einer Coltan-Mine im Osten der Demokratischen Republik Kongo sind offenbar mehr als 200 Menschen gestorben. Der Erdrutsch sei bereits am Mittwoch von schweren Regenfällen ausgelöst worden, sagte Lumumba Kambere Muyisa, der Sprecher des von der Rebellengruppe M23 ernannten Gouverneurs in der Provinz Nord-Kivu. Einige Tote seien weiterhin verschüttet. Der von den M23 eingesetzte Gouverneur habe den Kleinbergbau an dem Standort vorübergehend gestoppt und die Umsiedlung von Anwohnern angeordnet, die in der Nähe der Mine Unterkünfte gebaut hätten, sagte Muyisa. In der Demokratischen Republik Kongo werden große Mengen an Rohstoffen wie Coltan, Kobalt oder Gold abgebaut. Die Minen sind in der Regel kaum gesichert. Immer wieder kommt es dabei zu Unfällen mit mehreren Hundert Toten.