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01.02.2026
15:18 Uhr
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Ein 18-jähriger Schweizer ist infolge seiner durch das Feuer in Crans-Montana verursachten Verletzungen gestorben. Noch immer werden viele Schwerverletzte behandelt.

Einen Monat nach der Brandkatastrophe im schweizerischen Crans-Montana ist ein 18-jähriger Schweizer in einem Krankenhaus in Zürich gestorben. Das berichten mehrere Schweizer Medien und die Schweizer Nachrichtenagentur Keystone-SDA unter Berufung auf die Staatsanwaltschaft im Wallis. Damit steigt die Zahl der Toten des verheerenden Feuers in der Bar Le Constellation auf 41. Zudem erlitten 115 Menschen teils schwere Verletzungen. Viele von ihnen werden noch immer in Krankenhäusern behandelt. Für die medizinische Versorgung wurden etliche Verletzte nach Deutschland, Italien, Belgien und Frankreich transportiert, da in der Schweiz nicht genügend Klinikbetten mit der entsprechenden Ausrüstung für Brandverletzte zur Verfügung standen. Die Ermittler vermuten, dass die Katastrophe in der Silvesternacht durch an Flaschen befestigte Feuerwerksfontänen ausgelöst wurde, die der mit Schaumstoff ausgekleideten Decke zu nahe kamen. Die Flammen breiteten sich rasant aus, viele Menschen kamen über die enge Treppe aus dem Kellergeschoss nicht mehr rechtzeitig ins Freie. Einer der beiden Barbetreiber hatte während einer Vernehmung angegeben, den schalldämpfenden Schaum an der Decke selbst in einem Baumarkt gekauft und angebracht zu haben. Gegen das Ehepaar, dem die Bar gehört, ermittelt die Staatsanwaltschaft wegen des Verdachts auf fahrlässige Tötung, fahrlässige Körperverletzung sowie Brandstiftung .