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05.02.2026
17:15 Uhr
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Ex-Gesundheitsminister Jens Spahn hatte zu Beginn der Coronapandemie mehr Schutzmasken bestellt als nötig. Drei Milliarden wurden verbrannt – mit Kosten in Millionenhöhe.

Rund drei der fast sechs Milliarden Corona-Schutzmasken, die das Bundesgesundheitsministerium unter Jens Spahn zu Beginn der Pandemie beschafft hatte, sind ungenutzt verbrannt worden. Das geht aus einer Antwort der Bundesregierung auf eine Anfrage der Grünen-Fraktion hervor, die der Nachrichtenagentur dpa vorliegt. Der Spiegel hatte zuerst darüber berichtet. Die Kosten der Verwertung liegen laut Regierung bei bisher rund acht Millionen Euro. 2024 hatte der Rechnungshof festgestellt, dass mehr als zwei Drittel der beschafften Masken nie verwendet wurden. Mehr als die Hälfte sei bereits vernichtet oder dafür vorgesehen, sagte der Rechnungshof damals. Eine fehlende kritische Aufarbeitung wurde bemängelt. Dieser Artikel wird weiter aktualisiert.