Zeit 21.01.2026
21:25 Uhr

Champions League, 7. Spieltag: Bayern München zieht ins Achtelfinale der Champions League ein


Bayern hat gegen Royale Union Saint-Gilloise gewonnen. Frankfurt ist nach einer Niederlage gegen Qarabağ Ağdam aus der Champions League ausgeschieden. Die Spielberichte

Champions League, 7. Spieltag: Bayern München zieht ins Achtelfinale der Champions League ein
Bayern München - Union Saint-Gilloise 2:0 (0:0) Der FC Bayern München ist vorzeitig ins Achtelfinale der Champions League eingezogen. Der deutsche Fußball-Rekordmeister gewann am vorletzten Spieltag der Ligaphase mit 2:0 (0:0) gegen den belgischen Meister Union Saint-Gilloise und kann nach sechs Siegen aus sieben Partien am letzten Spieltag nicht mehr aus den Top acht verdrängt werden. Harry Kane (52., 55./Foulelfmeter) führte die Bayern, die nach einer Gelb-Roten Karte für Min-Jae Kim (63.) in Unterzahl agierten, mit einem Doppelpack zum Sieg. Er traf erst nach einem Eckball von Michael Olise mit dem Kopf holte dann selbst den Strafstoß raus, den er sicher verwandelte. Einen zweiten Elfmeter wegen eines Handspiels vergab der Engländer (81.). In 29 Saison-Pflichtspielen kommt Kane nun auf 34 Tore. Nur acht Minuten nach dem Doppelschlag zum 2:0 sah Verteidiger Minjae Kim wegen wiederholten Foulspiels Gelb-Rot, sodass die Bayern den Heimsieg in Unterzahl über die Zeit bringen mussten. Neben Kane hatte auch Olise noch die Chance aufs 3:0. Zum Abschluss der Vorrunde sind die Münchner am kommenden Mittwoch bei der PSV Eindhoven zu Gast und können sich dort Platz zwei und damit Heimrecht bis in ein mögliches Halbfinale sichern. Qarabağ Ağdam - Eintracht Frankfurt 3:2 (1:1) Eintracht Frankfurt ist als erster deutscher Verein aus der Champions League ausgeschieden. Am vorletzten Spieltag der Ligaphase verlor Frankfurt mit 2:3 (1:1) bei Qarabağ Ağdam in Aserbaidschan und kann damit schon vor dem abschließenden Spiel kommende Woche nicht mehr im Turnier weiterkommen. Beim Debüt von Interimstrainer Dennis Schmitt hätte mindestens ein Punkt ausgereicht, um die theoretische Chance zu erhalten. Drei Tage nach der Trennung von Coach Dino Toppmöller traf Camilo Duràn (4./80.) doppelt für die Gastgeber, Bahlul Mustafazada (90.+4) traf zum entscheidenden Treffer in der Nachspielzeit. Für Frankfurt trafen Can Uzun (10.) und Farès Chaibi (78./Foulelfmeter). Mit nur vier Punkten aus sieben Spielen liegt die Eintracht hinter Platz 24, der zur Play-off-Teilnahme berechtigt. Ohne eigene Fans, die nicht zur Partie nach Baku reisen durften, dauerte es keine vier Minuten bis die Gastgeber in Führung gingen. Kaua Santos hielt zunächst gegen Leandro Andrade, ehe Durán den Abpraller verwandeln konnte. Kurz darauf kam Frankfurt zurück. Nach einem Sololauf von Ritsu Doan kam Uzun an den Ball und der Angreifer schob aus 15 Metern ins Tor. Die defensiven Probleme bekam Schmitt in der kurzen Zeit als Coach nicht in den Griff, die Innenverteidiger wirkten unsicher. Eintracht bekam spät im Spiel einen Strafstoß zugesprochen. Der eingewechselte Chaibi verwandelte souverän. Zum Ausgleich traf dann Duràn. Mit dem letzten Angriff der Partie traf Mustafazada zum Sieg. Das Heimspiel am letzten Spieltag gegen Europa-League-Sieger Tottenham Hotspur ist damit sportlich unbedeutend für die Frankfurter, die Londoner spielen hingegen noch um den direkten Einzug ins Achtelfinale. Qarabağ spielt kommende Woche gegen den FC Liverpool. Er habe ein "gutes Gefühl, die Mannschaft ist relativ locker und entspannt", hatte Sportvorstand Markus Krösche vor Anpfiff bei DAZN gesagt. "Wenn wir die theoretische Chance haben wollen, gegen Tottenham in die K.o.-Phase einzuziehen, müssen wir gewinnen." Auf die Frage, was Schmitt und Co-Trainer Alex Meier seit der Trennung von Toppmöller ändern konnten, sagte er: "Du kannst in so kurzer Zeit nicht wirklich was machen. Es ist wichtig, dass wir die Balance besser hinbekommen." Wer dauerhaft Nachfolger von Toppmöller wird, ist bislang offen.