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15.01.2026
17:12 Uhr
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Die Bundeswehr schickt 13 Soldaten nach Grönland. Was steckt hinter der Mission? Und: Bundessozialministerin Stefanie Hubig will mit Strafen gegen Deep-Nudes vorgehen.

Die Bundeswehr hat erstmals Soldaten nach Grönland entsandt. Offiziell spricht das Verteidigungsministerium von einer "Erkundung" auf Einladung Dänemarks, um mögliche militärische Beiträge zur Unterstützung Dänemarks auszuloten. Insgesamt 13 Bundeswehrangehörige sollen gemeinsam mit Soldaten weiterer europäischer Staaten an dem Einsatz teilnehmen. Auch Schweden, Norwegen und Frankreich hatten angekündigt, auf Anfrage Dänemarks Soldaten nach Grönland zu schicken. Hintergrund ist der wiederholt bekräftigte Anspruch von US-Präsident Donald Trump, die Kontrolle über die arktische Insel zu übernehmen – notfalls auch ohne Zustimmung Dänemarks. Warum Deutschland Bundeswehrsoldaten nach Grönland schickt und welche Bedeutung dieser Einsatz hat, ordnet Hauke Friederichs , sicherheitspolitischer Korrespondent der ZEIT, im Podcast ein. Justizministerin Stefanie Hubig (SPD) fordert ein härteres Vorgehen gegen das Erstellen und Verbreiten von sexualisierten KI‑Bildern . Anlass dafür sind unter anderem solche Fotos, die die KI Grok auf Elon Musks Plattform X erzeugt hat. Mit Grok lassen sich innerhalb von Sekunden sogenannte Deep-Nudes realer Frauen und Mädchen erstellen und über die Plattform X verbreiten. Die EU-Kommission forderte X bereits zum Handeln auf, mehrere Staaten sperrten den Zugang zu Grok, und im US-Bundesstaat Kalifornien laufen Ermittlungen gegen xAI, den Betreiber von Grok. Außerdem im Update: Die deutsche Wirtschaft ist nach zwei Rezessionsjahren in Folge im vergangenen Jahr erstmals wieder gewachsen . Wie das Statistische Bundesamt mitteilte, stieg das Bruttoinlandsprodukt (BIP) 2025 leicht um 0,2 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Das Wachstum liegt vor allem an den gestiegenen Konsumausgaben der privaten Haushalte sowie des Staates. Im Bundestag kam es zu einer Debatte über die geplante Grundsicherung . Bundessozialministerin Bärbel Bas (SPD) verteidigte den Gesetzesentwurf der Regierung. Sie betonte, dass Menschen, die mitwirken können, dies auch tun müssten, andernfalls drohten schnellere Sanktionen. Zugleich stellte sie klar, dass Unterstützung weiterhin allen zugutekommen werde, die Hilfe benötigen. Die Grünen und die Linken kritisierten die Reform scharf: Linken-Fraktionschefin Heidi Reichinnek warf der Regierung "eine faktenfreie Hetzkampagne" vor und warnte vor massiven Einschnitten für die Betroffenen. Und sonst so? Happy Birthday, Wikipedia! Moderation und Produktion: Constanze Kainz Redaktion: Hannah Grünewald Mitarbeit: Konstantin Hadži-Vuković Alle Folgen unseres Podcasts finden Sie hier . Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de .