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25.02.2026
16:10 Uhr
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Die Bundeswehr darf bei zwei Start-ups Drohnen kaufen – aber weniger als geplant. Die Beteiligung von US-Investor Thiel an einem der Start-ups hatte für Unruhe gesorgt.

Der Haushaltsausschuss des Bundestages hat Parlamentariern zufolge den Kauf von Kampfdrohnen für die Bundeswehr in geringerem Ausmaß gebilligt. Ein erster Auftrag von rund 540 Millionen Euro für die Firmen Helsing und Stark sei erteilt, sagten Haushälter der Nachrichtenagentur Reuters. Der Gesamtauftragswert für jedes Unternehmen dürfe aber eine Milliarde Euro nicht überschreiten. Nach dem Willen des Bundesverteidigungsministeriums sollte der Rahmenvertrag eigentlich Bestellungen von insgesamt bis zu 4,3 Milliarden Euro möglich machen. Die Haushälter haben aber wegen Transparenz und Kostenaufteilung Bedenken. Im Hintergrund hatte zudem für Unruhe gesorgt, dass der wegen demokratiefeindlicher Aussagen umstrittene US-Investor Peter Thiel an Stark beteiligt ist. Das Ministerium hatte versucht die Bedenken auszuräumen und gesagt, die Beteiligung sei zu klein für eine maßgebliche Rolle Thiels. Dieser Artikel wird weiter aktualisiert.