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16.12.2025
02:20 Uhr
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Im Bundestag waren am Montag Internet und Intranet zeitweise nicht verfügbar. Ursache war einem Bericht zufolge eine "Überlastungssituation" – und kein Hackerangriff.

Der zeitweise flächendeckende Ausfall des Computernetzwerks des Bundestags soll einem Bericht zufolge nicht die Folge eines Hackerangriffs gewesen sein. Auslöser sei eine Überlastungssituation zwischen den beiden Rechenzentren der Bundestagsverwaltung gewesen, berichtet die Nachrichtenagentur dpa unter Berufung auf ein Schreiben an die Abgeordneten und die IT-Verantwortlichen der Fraktionen. "Es handelt sich um ein technisches Problem , sodass aktuell ein Cyberangriff als Ursache ausgeschlossen werden kann", heißt es darin dem Bericht zufolge. Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik ist demnach ebenfalls in die Untersuchung eingebunden – auch dort lägen aktuell keine Erkenntnisse zu einem Cyberangriff vor. Die genaue Ursache des Problems in den Rechenzentren wird dem Bericht zufolge noch untersucht. Computerausfall während Selenskyjs Besuch im Bundestag Der Ausfall des Computernetzwerks am Montag ereignete sich während des Besuchs des ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj . Nutzerinnen und Nutzer hatten keinen Zugriff auf das Internet und Intranet, auf E-Mail-Postfächer und auf Dateien. Wegen der zeitlichen Nähe zu Selenskyjs Besuch war die Frage aufgekommen, ob es sich um eine russische Cyberattacke handeln könnte. Im Mai 2015 war der Bundestag Opfer eines Hackerangriffs geworden. Dabei wurden Computer in zahlreichen Abgeordnetenbüros mit Spionagesoftware infiziert, darunter auch Rechner im Büro der damaligen Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU). Nach dem Angriff wurde das IT-System des Parlaments generalüberholt.