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15.02.2026
18:10 Uhr
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Augsburg und Heidenheim schießen lange keine Tore. Ein später Elfmeter entscheidet die Partie. Der Spielbericht

FC Augsburg – 1. FC Heidenheim 1:0 (0:0) Der 1. FC Heidenheim muss einen weiteren Rückschlag im Kampf gegen den Abstieg hinnehmen. Die Mannschaft von Trainer Frank Schmidt blieb beim 0:1 (0:0) im Duell beim FC Augsburg trotz eines engagierten Auftritts zum neunten Mal in Folge sieglos und hat als Tabellenletzter weiter sechs Punkte Rückstand auf den Relegationsrang. Alexis Claude-Maurice traf spät per Foulelfmeter zum Sieg für Augsburg. Diese haben nun einen Vorsprung von acht Punkten auf die direkten Abstiegsplätze. Heidenheim droht in der dritten Saison seit dem Aufstieg derweil immer mehr die Rückkehr in die zweite Liga. Mit nur 13 Punkten nach 22 Spieltagen hat seit Einführung der Dreipunkteregel kein Verein mehr den Klassenerhalt geschafft. "Ich wüsste nicht, warum wir jetzt aufgeben sollten. Das wäre tragisch, wenn wir so denken würden", hatte Heidenheim-Trainer Frank Schmidt vor der Partie gesagt. Seine Spieler sollten sich jetzt "nicht wegducken". Heidenheim begann engagiert und mutig, lief die Gastgeber mitunter schon in der gegnerischen Hälfte an und verteidigte teilweise in Manndeckung über den gesamten Platz. Die mit 19 Toren schlechteste Offensive der Liga konnte jedoch nicht wirklich gefährlich werden. Augsburg wurde mit fortlaufender Spieldauer zwar ballsicherer und kam auch zu Chancen, wirklich zwingend waren sie aber nicht oft. Kristijan Jakić (18.), Alexis Claude-Maurice (26.) und Michael Gregoritsch (39.), der es von der Mittellinie aus probierte, scheiterten entweder an Heidenkeim-Torhüter Diant Ramaj oder trafen nicht das Tor. "Die Augsburger hatten gar nichts in der zweiten Halbzeit. Wir haben das Spiel kontrolliert. Unfassbar bitter", sagte Schmidt nach dem Spiel. "Ich kann mich an kein Spiel erinnern, wo wir so viel Platz hatten in einer Halbzeit mit Abschlusschancen. Dass wir da nicht in Führung gehen, das ist unglaublich."