Zeit 28.11.2025
10:47 Uhr

Bundesagentur für Arbeit: Zahl der Arbeitslosen geht leicht zurück


Im November waren 2,885 Millionen Menschen in Deutschland ohne Arbeit. Das waren etwas weniger als im Vormonat, aber rund 111.000 mehr als im November vor einem Jahr.

Bundesagentur für Arbeit: Zahl der Arbeitslosen geht leicht zurück
Die Zahl der Arbeitslosen in Deutschland ist im November gesunken. Wie die Bundesagentur für Arbeit (BA) in Nürnberg mitteilte, sank sie im Vergleich zum Oktober um 26.000 auf 2,885 Millionen. Im November vor einem Jahr waren es hingegen 111.000 weniger gewesen. Die Arbeitslosenquote sank mit dem leichten Rückgang im Vergleich zum Oktober um 0,1 Punkte auf 6,1 Prozent. Vor einem Jahr hatte sie bei 5,9 Prozent gelegen. Die Statistik enthält Daten, die bis zum 12. November zur Verfügung standen. "Die Schwäche der Konjunktur hält an und der Arbeitsmarkt bleibt ohne Schwung", sagte BA-Chefin Andrea Nahles. "Arbeitslosigkeit und Unterbeschäftigung haben im November saisonüblich abgenommen. Die Zahl der Beschäftigten stagniert und die Arbeitskräftenachfrage bleibt verhalten", fügte sie hinzu. Das Angebot an offenen Stellen hat sich derweil auf einem niedrigen Niveau stabilisiert. Im laufenden Monat seien der Agentur 624.000 freie Arbeitsplätze gemeldet worden. Das sind 44.000 weniger als vor einem Jahr. Auch die Kurzarbeit ging zurück: Bis einschließlich 24. November wurde für 34.000 Personen konjunkturelle Kurzarbeit angezeigt. Wie viele diese auch in Anspruch nehmen, ist noch nicht bekannt. Im September wurde das Geld nach vorläufig hochgerechneten Daten 209.000 Beschäftigten ausgezahlt. Das waren 37.000 mehr als im Vormonat, vor allem infolge saisonaler Effekte. Vor einem Jahr waren es noch 217.000 Bezieher gewesen. Weniger Bürgergeldberechtigte Die Zahl der Menschen, die Arbeitslosengeld bezogen, stieg nach einer Hochrechnung der Bundesagentur im Vergleich zum Vorjahresmonat um 96.000 auf 986.000. Insgesamt gab es 3,819 Millionen erwerbsfähige Bürgergeldberechtigte. Von ihnen sind aber nicht alle ohne Job: Viele Arbeitende müssen ihre Bezüge über das Bürgergeld aufstocken. Dies war im Vergleich zum November des Vorjahres ein Rückgang um 122.000 Personen. Damit waren sieben Prozent der in Deutschland lebenden Personen im erwerbsfähigen Alter auf Hilfszahlungen angewiesen.