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24.02.2026
23:10 Uhr
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Nach heftigen Regenfällen sind mehrere Menschen im Südosten des Landes gestorben, mehr als 40 gelten als vermisst. Hunderte mussten ihre Häuser verlassen.

Bei schweren Überschwemmungen im Südosten Brasiliens sind mindestens 25 Menschen gestorben. Weitere 43 galten Behördenangaben zufolge im Bundesstaat Minas Gerais als vermisst. Mehr als 400 Anwohner mussten demnach wegen des Unwetters ihre Häuser verlassen. Videoaufnahmen zeigten überschwemmte Straßen in den Städten Juiz de Fora und Uba. Die Großstadt Juiz de Fora rief den Katastrophenfall aus und setzte den Unterricht an allen kommunalen Schulen aus. Regenreichster Februar seit Messbeginn "Es ist der regenreichste Februar seit Beginn der Aufzeichnungen, mit einer Niederschlagsmenge, die bereits mehr als doppelt so hoch ist wie für diesen Monat erwartet", sagte die Bürgermeisterin von Juiz de Fora, Margarida Salomão. Einige Viertel seien von der Außenwelt abgeschnitten. Die Regenfälle lösten demnach dort mindestens 20 Erdrutsche aus. Meteorologen sagten für die kommenden Tage weitere Regenfälle in der Region voraus.