Zeit 05.01.2026
17:33 Uhr

Börse in den USA: Aktien von US-Rüstungsfirmen steigen nach Maduro-Festnahme


Die Aktienmärkte reagieren ebenfalls auf Donald Trumps Drohungen gegen weitere Länder. An der US-Börse profitieren vor allem Rüstungsfirmen wie Lockheed Martin.

Börse in den USA: Aktien von US-Rüstungsfirmen steigen nach Maduro-Festnahme
Die US-Militärintervention in Venezuela und die Drohungen von Präsident Donald Trump gegen ‍weitere lateinamerikanische Länder treiben die ​Aktien von US-Rüstungsfirmen an. Die Papiere ‌von Lockheed Martin, Northrop Grumman und L3Harris gewinnen jeweils rund ⁠zwei Prozent. Trump hatte nach der Festnahme des venezolanischen Präsidenten Nicolás Maduro mit einem weiteren Einsatz gegen das Land sowie gegen Kolumbien und Mexiko gedroht. Der S&P-Branchenindex für Luft- und Raumfahrt sowie Verteidigung ​kletterte auf ein Rekordhoch. Aktien von Ölkonzernen ebenfalls gefragt Auch die Aktienwerte großer US-Ölkonzerne legten zu. Die Investoren setzen offenbar darauf, dass amerikanische Unternehmen nach der US-Intervention Zugang zu den Ölreserven in Venezuela bekommen. Das US-Embargo für venezolanisches Öl bleibe aber weiterhin in Kraft, sagte Trump. Die Papiere von ExxonMobil und Chevron legten um 1 Prozent und 4 Prozent zu. An den deutschen Aktienmärkten stiegen ebenfalls die Aktien von Rüstungskonzernen wie Rheinmetall oder Renk . Der Deutsche Aktienindex Dax stieg auch deswegen auf ein Rekordhoch.