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04.02.2026
19:55 Uhr
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In Rom ist das Gesicht von Italiens Ministerpräsidentin Giorgia Meloni auf einem Kirchengemälde übermalt worden. Die italienische Denkmalbehörde prüft den Fall.

In einer der ältesten Kirchen Roms ist das Gesicht von Italiens Ministerpräsidentin Giorgia Meloni von einem Fresko entfernt worden. In einer Seitenkapelle der Kirche, die gerade restauriert wird, war am Samstag ein Engel mit den Gesichtszügen der italienischen Regierungschefin entdeckt worden. In der Hand hält der Engel eine Schriftrolle mit den Umrissen Italiens. Bruno Valentinetti, der für das Engelsgesicht in der Basilika San Lorenzo in Lucina verantwortlich sein soll, sagte der italienischen Zeitung La Repubblica , er selbst habe auf Anweisung des Vatikans das Gesicht mit Farbe überdeckt. Der Rest des Engels blieb demnach unverändert. Zuvor hatte Valentinetti tagelang zurückgewiesen, dass das Gesicht identisch sei mit dem von Meloni. Nun gestand er gegenüber der Zeitung ein: "Na gut, es war Meloni, aber in Anlehnung an das Gemälde, das vorher dort war." Papst und Denkmalbehörde beschäftigen sich mit dem Meloni-Fall Pfarrer Daniele Micheletti bestätigte die Entfernung des Gesichts. "Ich habe immer gesagt, dass wir es tun würden, wenn es spaltend wäre. Außerdem seien "Massen von Menschen" in die Kirche gekommen, zitierte ihn die Nachrichtenagentur Ansa. Seit dem Wochenende war in Italien über den Engel diskutiert worden. Der Fall beschäftigte nicht nur den Papst, der zugleich Bischof von Rom ist, sondern auch die italienische Denkmalbehörde. Sie soll klären, ob es für die eigenmächtige Veränderung eine Genehmigung gab. Außerdem soll herausgefunden werden, wie das Gesicht des Engels vor der Restaurierung ausgesehen hat.