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04.12.2025
17:31 Uhr
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Zur Entschärfung einer Weltkriegsbombe in Bochum haben rund 900 Menschen ihre Wohnungen und Häuser verlassen müssen oder sie durften dorthin nicht zurückkommen. Die Evakuierung sei planmäßig gestartet, 141 Einsatzkräfte seien unterwegs, teilte die Stadtverwaltung am Donnerstagnachmittag mit. Später sollte ein Teilstück der Autobahn 40 gesperrt werden. Zuvor war in der Nähe einer Gesamtschule eine amerikanische 250-Kilogramm-Weltkriegsbombe entdeckt worden. Von der Evakuierung betroffen waren Anwohnerinnen und Anwohner in einem Sicherheitsabstand von 250 Metern um den Fundort. "Für den Zeitraum der tatsächlichen Entschärfung muss auch ein Teilstück der A40 gesperrt werden", hieß es. Der Bereich solle möglichst weiträumig umfahren werden. Auch in Köln muss heute erneut ein Blindgänger aus dem Zweiten Weltkrieg entschärft werden. Von der Evakuierung im Stadtteil Klettenberg sind 8.400 Menschen betroffen, wie die Stadt mitteilte. Der zeitliche Ablauf für die Entschärfung stand zunächst nicht fest. © dpa-infocom, dpa:251204-930-378849/3