Zeit 03.02.2026
06:45 Uhr

Australien: 13-Jähriger schwimmt nach Kajakunfall vier Stunden an Land


Eine Mutter und drei Kinder sind beim Paddeln in Australien von starkem Wind ins Meer getrieben worden. Der 13-jährige Sohn schwamm kilometerweit, um Hilfe zu holen.

Australien: 13-Jähriger schwimmt nach Kajakunfall vier Stunden an Land
Nach einem Kajakunfall in Australien ist ein 13-jähriger Junge vier Stunden lang geschwommen, um seine Mutter und zwei jüngere Geschwister zu retten. Einem Bericht der britischen Zeitung The Guardian zufolge hatte am Freitag starker Wind die Familie in Quindalup, 200 Kilometer südlich von Perth, aufs Meer getrieben, als sie mit Kajak und aufblasbaren Paddleboards unterwegs war. Um Hilfe zu holen, versuchte der Junge zunächst, mit dem Kajak zurück zum Ufer zu gelangen. Doch bei rauer See lief das Boot voll Wasser. Der Junge schwamm rund vier Kilometer zum Ufer, wo er Rettungskräfte alarmieren konnte. Wasserschutzpolizei, örtliche Rettungsschwimmer und ein Helikopter beteiligten sich an der Suche nach der Familie. Sie sei rund 14 Kilometer von der Küste entfernt in rauer See gefunden worden, teilte der Leiter von Naturaliste Volunteer Marine Rescue, Paul Bresland, einem Bericht des Senders ABC zufolge mit. Die 47-jährige Mutter sowie ein zwölfjähriger Junge und ein achtjähriges Mädchen hatten sich an einem Paddleboard festgeklammert. Bresland zufolge trug es wesentlich zum Erfolg der Suchaktion bei, dass der 13-Jährige die Farben der Kajaks und Paddleboards detailliert beschrieben hatte.