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28.02.2026
20:14 Uhr
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In Dubai und Kuwait sind durch iranische Angriffe mehrere Menschen verletzt worden. Ein Mensch in Abu Dhabi ist getötet worden. Das US-Militär meldet bisher keine Opfer.

Durch die iranischen Gegenangriffe auf US-Stützpunkte sind mehrere Menschen in den Golfstaaten verletzt worden. In den Vereinigten Arabischen Emiraten wurde dabei ein Zivilist getötet, wie das Verteidigungsministerium mitteilte. Aus Dubai und Kuwait wurden mehrere Verletzte gemeldet. In Bahrain wurde nach Behördenangaben das Hauptquartier der fünften US-Flotte durch einen Raketenangriff getroffen. Auch aus Katar, Saudi-Arabien und Kuwait wurden Explosionen gemeldet. Bei dem Todesopfer in Abu Dhabi handelte es sich nach Behördenangaben um einen pakistanischen Zivilisten, der in einem Wohngebiet durch herunterfallende Raketenteile getötet worden sei. Die Hauptstadt der Vereinigten Arabischen Emirate , die auch einen US-Stützpunkt beherbergt, wurde wiederholt durch Explosionen erschüttert. Die Behörden des Landes hatten zuvor das Abfangen von iranischen Raketen bekanntgegeben und die "teilweise und vorübergehende" Schließung des Luftraums verkündet. Die Emirate behielten sich das Recht auf einen Gegenangriff vor. Explosion auf der künstlichen Insel The Palm Auch in Dubai waren bis in den Abend hinein Explosionen zu hören. Bei einer Detonation unbekannter Ursache auf der künstlich angelegten Insel The Palm wurden vier Menschen verletzt, wie Dubais Regierung mitteilte. Das nach der Explosion ausgebrochene Feuer sei "unter Kontrolle". In Bahrain kündigten die Behörden nach dem Angriff auf den US-Stützpunkt an, die Bewohner der umliegenden Viertel in der Hauptstadt Manama in Sicherheit zu bringen. Später hieß es vom Innenministerium, in Manama seien mehrere Wohnhäuser getroffen worden. Ab Sonntag haben die zuständigen Behörden die Schließung aller Schulen und Universitäten angeordnet. Keine US-Staatsbürger unter den Verletzten Das saudi-arabische Außenministerium berichtete, dass einige Angriffe auf die Hauptstadtregion und den Osten des Landes abgewehrt worden sind. Katars Verteidigungsministerium teilte ebenfalls mit, "mehrere Angriffe" auf sein Gebiet abgewehrt zu haben. In Katar befindet sich mit Al-Udeid der größte US-Militärstützpunkt in der Region. Auch Kuwait aktivierte seine Luftabwehr gegen "anfliegende Raketen", wie die Armee mitteilte. Über dem Irak und Jordanien wurden jeweils eigenen Angaben zufolge ebenfalls Geschosse abgewehrt. Das US-Militär hat nach eigenen Angaben bisher keine Opfer und nur geringfügige Schäden bei iranischen Angriffen auf US-Militärstützpunkte im Nahen Osten verzeichnet. Die iranischen Revolutionsgarden bestätigten nach Angaben des Staatsfernsehens, dass sie Angriffe auf US-Stützpunkte in der Region verübten. Außenminister Abbas Araghtschi erklärte, die an den israelischen und US-Angriffen auf sein Land beteiligten Einrichtungen in der Region seien "legitime Ziele". Alle Entwicklungen zu den jüngsten Angriffen der USA und Israels auf den Iran finden Sie in unserem Liveblog .