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28.01.2026
19:16 Uhr
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In den USA waren mehrere Android-Nutzer gegen Google vorgegangen, da das Smartphone-Betriebssystem Mobilfunkdaten sammelt. Der Konzern ließ sich auf einen Vergleich ein.

Mit der Zahlung von 135 Millionen Dollar legt Google eine Sammelklage von Smartphone-Nutzern bei. Ein entsprechender vorläufiger Vergleich des Internetsuchanbieters wurde in der Nacht zum Mittwoch bei einem Bundesgericht im kalifornischen San José eingereicht und muss noch von einem Richter genehmigt werden. "Wir freuen uns, diesen Fall beigelegt zu haben, in dem die branchenüblichen Praktiken , die Android sicher machen, falsch dargestellt wurden", teilte ein Google-Sprecher mit. Ein Anwalt der Kläger betonte, der vereinbarte Geldbetrag sei der bisher höchste in einem derartigen Fall. Google will künftig Zustimmung für Datenübertragung einholen Die Kläger warfen der Tochter des Alphabet-Konzerns vor, das Android-Betriebssystem so programmiert zu haben, dass es ohne Erlaubnis ihre Mobilfunkdaten sammelt. Google wies ein Fehlverhalten zurück. Die Einigung bezieht sich auf Nutzer von Android-Mobilgeräten seit dem 12. November 2017. Als Teil der Übereinkunft wird Google künftig bei der Einrichtung von Telefonen die Zustimmung der Nutzer für eine Datenübertragung einholen und die Vorgänge in den Nutzungsbedingungen von Google Play offenlegen.