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05.02.2026
06:21 Uhr
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Erstmals verzeichnete Alphabet einen Jahresumsatz von mehr als 400 Milliarden US-Dollar. "KI treibt den Umsatz in allen Bereichen", sagt Konzernchef Sundar Pichai.

Der Google -Mutterkonzern Alphabet hat angekündigt, seine Investitionen in Künstliche Intelligenz deutlich zu erhöhen. Für das laufende Jahr stellte das US-Unternehmen zwischen 175 und 185 Milliarden US-Dollar (umgerechnet 148 bis 156 Milliarden Euro) in Aussicht. Im Vorjahr waren es noch rund 90 Milliarden Dollar. Das Geld dürfte unter anderem in Rechenzentren für Künstliche Intelligenz fließen. Die höheren Ausgaben dienten dazu, die hohe Nachfrage zu bedienen und weitere Wachstumschancen zu nutzen, sagte Konzernchef Sundar Pichai. "KI treibt den Umsatz in allen Bereichen." Mit seinen Ausgabeplänen übertrifft Alphabet die Konkurrenz von Microsoft und Facebook-Konzern Meta . Der Konzern stellte zudem seinen jüngsten Quartalsbericht vor. Demnach stieg der Umsatz im Jahresvergleich um 18 Prozent auf 113,8 Milliarden Dollar. Der Nettogewinn wuchs im abgelaufenen Quartal um fast 30 Prozent auf 34,5 Milliarden Dollar. Erstmals seit seiner Gründung verzeichnete Alphabet zudem einen Jahresumsatz von mehr als 400 Milliarden Dollar. Als ein Grund für das starke Wachstum gilt die im November vorgestellte dritte Generation der KI Gemini . Gemini zähle inzwischen 750 Millionen monatlich aktive Nutzer, sagte Alphabet-Chef Pichai. Die Technologie kommt auch in Googles Suchmaschine zum Einsatz. Pichai: KI-Antworten erhöhen die Nutzung Seine Einnahmen generiert Alphabet weiterhin vor allem durch das Werbegeschäft von Google. Es wuchs im Schlussquartal 2025 im Jahresvergleich um rund 13,5 Prozent auf 82,3 Milliarden Dollar. Die Entwicklung des Anzeigengeschäfts von Google wird sehr genau beobachtet. Denn Google bringt in die Suchmaschine mehr mit Hilfe von KI erstellte Zusammenfassungen ein. So sinkt der Anreiz, auf Links zu Originalquellen zu klicken. Damit verdiente Google jedoch traditionell das meiste Geld. Pichai sagte nun, KI-Antworten in Suchergebnissen erhöhten die Nutzung. Im KI-Modus stellten viele Leute weitere Fragen in der Suchmaschine. Wenn Menschen erst einmal anfingen, auf KI-Suchergebnisse zuzugreifen, nutzten sie die Funktion dann auch mehr. Die Investitionsprognose sorgte für Kursgewinne bei Chipanbietern, bei denen ein großer Teil der Ausgaben landen dürfte. Aktien des bei KI-Halbleitern führenden Nvidia-Konzerns stiegen im nachbörslichen Handel zeitweise um fast zwei Prozent. Der Chip-Anbieter Broadcom gewann mehr als sechs Prozent. Die Aktie von Alphabet fiel im nachbörslichen Handel um etwas mehr als ein Prozent.