Zeit 26.02.2026
16:21 Uhr

Allergien: Steigende Temperaturen erhöhen Pollenbelastung in Deutschland


Durch milde Temperaturen nimmt die Pollenkonzentration in Deutschland zu. Hasel und Erle blühen verstärkt und sorgen bei Allergikern für eine hohe Belastung.

Allergien: Steigende Temperaturen erhöhen Pollenbelastung in Deutschland
In den kommenden Tagen verschärft sich die Pollenbelastung in Deutschland durch die steigenden Temperaturen. Die Hauptblüte der Hasel stehe in der gesamten Nordhälfte des Landes bevor, hieß es in der Wochenvorhersage der Stiftung Deutscher Polleninformationsdienst. Auch die Erlenblüte werde sich nach Norden ausbreiten. Dadurch werde die Belastung durch beide Arten hoch sein, warnte die Stiftung. Eibe, Pappel und Vertreter der Zypressengewächse würden ebenfalls zu blühen beginnen, teilte der Polleninformationsdienst mit. Auch die Eibenblüte habe etwa an milderen Standorten im Süden und Westen schon begonnen. Sie werde sich demnächst weiter nach Norden ausbreiten. Regionale Unterschiede noch groß Aufgrund der Temperaturdifferenz und der damit verbundenen Unterschiede in der Vegetationsentwicklung werde die Belastung zunächst regional ungleich verteilt sein. Den Experten zufolge ist die Konzentration der Pollen in den milderen Gebieten, etwa entlang des Rheins, wesentlich höher als in anderen Regionen. Möglicherweise lasse der Pollenflug zum Wochenende aufgrund der Wetterbedingungen regional zeitweise nach. Pollen lösen bei betroffenen Allergikern den sogenannten Heuschnupfen aus. Die Beschwerden reichen von einer laufenden Nase und juckenden Augen bis hin zu schwerem Asthma.