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29.11.2025
08:48 Uhr
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Maschinen der Airbus-Familie A320 technisch müssen wegen eines Software-Problems nachgebessert werden. Weltweit kommt es zu Flugausfällen und Warnungen vor Verspätungen.

Wegen eines Software-Problems bei einem Flugzeugmodell des Herstellers Airbus ist es in verschiedenen Ländern zu Flugausfällen gekommen. Fluggesellschaften arbeiten daran, das Problem zu lösen, das bei Maschinen der A320-Familie aufgetreten war. Nach Schätzung eines Konzernsprechers könnten insgesamt etwa 6.000 Flugzeuge betroffen sein. Am Freitag und Samstag mussten die Fluggesellschaften kurzfristig neue Software aufspielen, nachdem Airbus über die notwendige Nachbesserung informiert hatte. Die Updates mussten noch vor dem nächsten Flug vorgenommen werden. Bis zum Morgen meldeten mehrere Airlines rasche Fortschritte. Dennoch wurden Dutzende Flüge gestrichen und Passagiere vor etwaigen Verspätungen oder Verschiebungen gewarnt. Anlass für die Software-Nachbesserungen ist nach Angaben von Airbus ein Zwischenfall bei einem Flugzeug der A320-Familie Ende Oktober. Dabei habe sich gezeigt, dass intensive Sonneneinstrahlung Daten beschädigen könne, die für die Steuerung wichtig seien. Auswirkungen auch auf anderen Kontinenten Die Lufthansa hatte am Freitagabend mitgeteilt, dass es am Wochenende zu einer kleinen Zahl von Flugausfällen und -verspätungen kommen könnte. Air France sagte 35 Flüge ab. Bei American Airlines waren nach Unternehmensangaben 209 Flugzeuge betroffen. Die Fluggesellschaft zeigte sich aber zuversichtlich, dass im Laufe des Samstags nahezu alle Maschinen auf dem neuen Software-Stand sein dürften. In den USA läuft wegen des Thanksgiving-Familienfests das verkehrsreichste Reisewochenende des Jahres. Japans größte Fluggesellschaft ANA strich 65 Flüge wegen des Problems. In Indien musste nach Angaben der dortigen Flugaufsichtsbehörde bei insgesamt 338 Maschinen die Software aktualisiert werden. Air India teilte mit, es könne bei einigen Flügen zu Verspätungen oder Umbuchungen kommen. Ähnlich äußerten sich Fluggesellschaften in Australien und Südkorea.