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08.10.2026
14:33 Uhr
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Ermittler haben vier mutmaßliche Mitglieder einer international agierenden Bande von Autodieben festgenommen und ihr 43 Autodiebstähle in Bayern und Baden-Württemberg zugeordnet. Der Schaden soll sich auf rund 1,5 Millionen Euro belaufen. Bei Durchsuchungen in Tschechien und Polen stellten die Ermittle unter anderem Spezialtechnik für sogenannte Keyless-Go-Diebstähle sicher, wie Staatsanwaltschaft und Polizei mitteilten. Am Dienstag wurde demnach ein 24-jähriger Ukrainer im Großraum Prag festgenommen, der als mutmaßlicher Kopf der Bande gilt. In Polen nahmen Ermittler zeitgleich einen 27-jährigen Ukrainer fest, der als Logistiker fungiert haben soll. Ein weiterer Ukrainer wurde am selben Tag von italienischen Spezialkräften in Mailand festgenommen. Am Mittwoch erfolgte die Festnahme eines weiteren 34- oder 35-jährigen Ukrainers am Flughafen Prag. Die Gruppierung soll aus Tschechien und Polen heraus in 20 Fällen in Baden-Württemberg und in 23 Fällen in Bayern hochwertige Autos mit Keyless-Go-System gestohlen und nach Polen gebracht haben. Die Ermittlungen laufen seit 2024 und wurden von deutschen, tschechischen und polnischen Behörden gemeinsam mit Europol und Eurojust geführt. © dpa-infocom, dpa:261008-930-809436/1