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26.11.2025
05:30 Uhr
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Zu viel Zucker schadet uns. Aber auch Süß- und Ersatzstoffe können negative Folgen haben, etwa für den Darm. Worauf eher verzichten? Wir haben die Studienlage geprüft.

Sie sind bunt verpackt, füllen neuerdings Aufsteller an der Supermarktkasse und werben mit dem Versprechen für Genuss ohne Reue: Schokoriegel, Fruchtgummis oder eine Nachahmung der beliebten Haselnussschnitte – nur ganz ohne Zucker. Das klingt verlockend, schmeckt sogar gut. Aber sind die zuckerfreien Süßigkeiten unbedenklich? Auch im Vergleich zum schädlichen Zucker? Die Frage liegt nahe, schließlich erscheinen immer wieder Studien über Süß- und Zuckerersatzstoffe. Aspartam wurde von der Internationalen Agentur für Krebsforschung (IARC) als "möglicherweise krebserregend für den Menschen" eingestuft, Stoffe wie Xylit und Erythrit könnten laut Forschenden kognitive Einschränkungen fördern und auch das Darm-Mikrobiom könnten all die Süßungsmittel durcheinanderbringen. Nur: Ganz so einfach ist es natürlich nicht und die Frage, ob nun echter oder Fake-Zucker schlimmer ist, stellt auch Ernährungswissenschaftler vor Herausforderungen.