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13.02.2026
16:50 Uhr
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Justizministerin Stefanie Hubig will möblierte Kurzzeitvermietungen begrenzen. Jan Hase, Chef eines Vermittlers möblierter Wohnungen, hält ihre Regeln für lebensfremd.

Bundesjustizministerin Stefanie Hubig (SPD) will Wohnen auf Zeit stärker beschränken und plant neue Vorgaben zu Preisaufschlägen für möblierte Wohnungen. Jan Hase ist Gründer der Plattform Wunderflats, die möblierte Wohnungen zur Kurzzeitmiete vermittelt. Ist sein Geschäftsmodell bald kaputt? DIE ZEIT: Herr Hase, hebeln Sie mit Ihrer Plattform Wunderflats den Mieterschutz aus? Allein 14.000 Wohnungen in Berlin werden auf Ihrer Seite angeboten. Jan Hase: Nein! Wir bringen Mietende und Vermietende transparent und sicher zusammen. Wir überprüfen die Identität von beiden Seiten, wir stellen sicher, dass die angebotenen Wohnungen wirklich existieren, und schicken sogar Fotografen rein. Dadurch garantieren wir, dass die Möbel in dem Zustand sind, den der Vermieter angibt. Wir klären auch, ob die Mietenden wirklich nur vorübergehenden Wohnbedarf haben und nicht in Wahrheit Touristen sind. Und wir prüfen ihre Bonität.