Zeit 26.01.2026
11:08 Uhr

(+) Wolfgang M. Schmitt: "Linke sollen nicht auf staatliche Verbote hoffen"


Der Podcaster Wolfgang M. Schmitt findet es fatal, wenn angeblich gefährliche Meinungen verboten werden. Gerade Linke müssten sich für die radikale Rede einsetzen.

(+) Wolfgang M. Schmitt:
Wir leben in Zeiten, die uns einiges Kopfzerbrechen bereiten. Deshalb fragen wir in dieser Serie, was interessante Köpfe gegenwärtig bedenkenswert finden. Heute antwortet der Podcaster, YouTuber und Kulturkritiker Wolfgang M. Schmitt. DIE ZEIT: Wolfgang M. Schmitt, worüber denken Sie gerade nach? Wolfgang M. Schmitt: Ich denke über die Meinungsfreiheit nach und darüber, wie stark sie aus vielen Richtungen bedroht wird – ich empfinde das als sehr bedenklich. ZEIT: Sie sind neulich in Dresden zusammen mit einem anderen linken Podcaster aufgetreten, der Titel der Veranstaltung lautete "Radikale Rede – warum Linke für bedingungslose Meinungsfreiheit sein sollten". Was soll diese radikale Rede sein, die Sie da einfordern?