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23.02.2026
19:25 Uhr
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Der Epstein-Skandal erreicht das WEF, die Entscheidung über eine neue Spitze rückt näher. Eine Schlüsselrolle spielt ein US-Amerikaner – und EZB-Präsidentin Lagarde.

Niemand will eine lame duck sein, eine Führungsfigur auf Abruf, die nicht mehr ernst genommen wird. Und doch sind die zentralen Personen im Ringen um die Zukunft des Weltwirtschaftsforums in akuter Lahme-Enten-Gefahr: Der CEO (Børge Brende) ist in den Skandal um den Sexualstraftäter Jeffrey Epstein verstrickt. Die beiden Vorsitzenden des Stiftungsrats (Blackrock-Chef Larry Fink und der Chemie-Erbe André Hoffmann) sind bislang nur übergangsweise berufen. Und die wichtigste Kandidatin für die langfristige Führung (Christine Lagarde, Präsidentin der Europäischen Zentralbank) muss sich des hartnäckigen Gerüchts erwehren, dass sie ihren aktuellen, auch nicht unwichtigen Posten vorzeitig aufgibt.