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21.12.2025
09:14 Uhr
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Was sagt die Art, wie wir Weihnachten begehen, über uns aus? Drei Menschen, die nicht in Deutschland aufgewachsen sind, erklären ihr Staunen über die deutsche Weihnacht.

Bratwurst und warmer Wein im Nieselregen, echte Kerzen, die jederzeit alles in Flammen setzen könnten, und viel Besinnlichkeit – für drei Menschen aus den USA, Italien und Turkmenistan ist die Vorweihnachtszeit in Deutschland voller Wunder. Margaret, 37 Jahre, aufgewachsen in den USA Weihnachten war für mich immer ein gemütliches Chaos. Ich bin mit zwei älteren Schwestern in Florida aufgewachsen, seit 14 Jahren lebe ich in Deutschland. In unserem Haus stand ein zweieinhalb Meter großer, buschiger Weihnachtsbaum, den mein Vater schon einige Tage vorher aufgestellt hatte. Je größer und buschiger, desto besser. Es gibt in unserem amerikanischen Bekanntenkreis inzwischen Familien, die sich einen täuschend echt aussehenden Plastikbaum zugelegt haben, weil diese einfach perfekt aussehen – und auch noch nachhaltig sind. An Heiligabend traf sich meine Familie mit Freunden, alle feierten zusammen. Am nächsten Tag, dem 25. Dezember, brachte Santa Claus die Geschenke, und als Kinder schlichen wir schon in den frühen Morgenstunden nach unten. Wir blieben den ganzen Morgen in unseren Pyjamas, frühstückten lange und glitten durch den Tag.