Zeit 06.02.2026
16:48 Uhr

(+) Weibliche Genitalverstümmelung: "Wäre ich in Guinea geboren, wäre auch ich beschnitten"


In Deutschland leben immer mehr Mädchen, deren Genitalien verstümmelt wurden. Viele von engen Verwandten. Die Tochter einer Betroffenen hilft, die Grausamkeit zu beenden.

(+) Weibliche Genitalverstümmelung:
Weibliche Genitalverstümmelung kennen viele als ein grausames Ritual aus der Subsaharazone. Mittlerweile leben jedoch viele Betroffene auch in Deutschland. Ihre Zahl ist in den vergangenen zehn Jahren um mehr als 80 Prozent gestiegen. Häufig entscheiden die Mütter, ihre Töchter beschneiden zu lassen, sagt Tiranké Diallo, Vorständin des Berliner Vereins Mama Afrika. Sie bewegt die Frauen zum Umdenken. DIE ZEIT: Frau Diallo, Ihre Mutter wurde als Kind einer Genitalverstümmelung unterzogen. Wann haben Sie zum ersten Mal verstanden, was das bedeutet?