Zeit 27.02.2026
12:13 Uhr

(+) Verbraucherzentrale: Dieses Video bleibt leider online


Auf Portalen wie TikTok und Snap finden sich Inhalte von Antisemitismus bis Magersucht. Wollen Nutzer sie melden, wird es ihnen extra schwer gemacht. Das ist kein Zufall.

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Ein T-Shirt, auf dem ein Hitlergruß zu sehen ist. Heilkräuter, mit denen man angeblich krebsfrei wird. Ein Video mit dem Hashtag #skinny, das dafür wirbt, möglichst wenig zu essen. Solche problematischen Inhalte sind auf sozialen Medien und auf beliebten Shoppingseiten für alle auffindbar. Doch wer gegen die Beiträge vorgehen will, dem wird es extra schwer gemacht. Das zeigt eine Untersuchung des Verbraucherzentrale Bundesverbands (vzbv), die der ZEIT vorab vorliegt. Die Verbraucherschützer haben sich stichprobenartig angeschaut, wie leicht Nutzerinnen und Nutzer auf fünf der größten Shoppingseiten und auf fünf der größten Social-Media-Plattformen potenziell illegale Inhalte melden können. Zu den untersuchten Onlineportalen zählen AliExpress, Amazon, Shein, Temu und Zalando sowie Facebook, Instagram, Snapchat, TikTok und YouTube.