Zeit 07.12.2025
14:38 Uhr

(+) Venezuela-Krise: Wirklich wichtig ist ihnen Maduro am Ende nicht


Das Regime in Venezuela hat mit China und Russland zwei mächtige Freunde. Jetzt wird es von der Trump-Regierung bedroht. Kann sich Maduro auf Xi und Putin verlassen?

(+) Venezuela-Krise: Wirklich wichtig ist ihnen Maduro am Ende nicht
Donald Trump mag den linken Präsidenten von Venezuela offensichtlich nicht besonders. Ende November soll er Nicolás Maduro am Telefon gedrängt haben, die Macht abzugeben. Um das zu beschleunigen, haben die USA eine erhebliche Drohkulisse gegen das Maduro-Regime aufgezogen. Seit Wochen lässt US-Präsident Trump sein Militär in der Karibik und im Pazifik mutmaßliche Drogenboote aus Venezuela attackieren, mindestens 83 Menschen wurden dabei getötet. Die Angriffe sind völkerrechtlich umstritten. Die US-Regierung beschuldigt Präsident Maduro, in Drogengeschäfte verwickelt zu sein (was er wohl nicht ist). In den vergangenen Wochen haben die USA aber vor allem eine starke Luft- und Seestreitkraft in der Nähe von Venezuela in Stellung gebracht. Zu den Marineeinheiten zählt auch der größte Flugzeugträger der Welt, die USS Gerald R. Ford. Laut der Washington Post sind wahrscheinlich 10.000 Soldaten und 6.000 Seeleute auf den US-Schiffen stationiert. Damit nicht genug, erklärte Trump am Montag, man könne "bald" auch auf dem venezolanischen Festland Drogenbanden militärisch bekämpfen.