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24.02.2026
20:05 Uhr
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Das Supreme-Court-Urteil stellt Trumps Zollpolitik auf den Kopf: Ausgerechnet Brasilien und China profitieren, während Verbündete ins Hintertreffen geraten.

Eigentlich waren sie fein raus aus der Sache, so dachten es die Briten. Schon vor rund einem Jahr hatte Großbritannien mit Donald Trump einen Deal ausgehandelt, der einen US-Zoll von zehn Prozent vorsah. Doch das Supreme-Court-Urteil in den USA verändert die Lage: Am Wochenende drohte Trump plötzlich mit einem 15-prozentigen pauschalen Zollsatz weltweit – auch für Großbritannien. Damit würde das Vereinigte Königreich "im unteren Bereich der Rangliste" der Handelspartner landen, sagte der Präsident der britischen Handelskammern, Andy Haldane, der BBC. "Das Paradoxe an den Ereignissen vom Wochenende war, dass ausgerechnet diejenigen, die gute Deals ausgehandelt hatten, also Verbündete, am stärksten benachteiligt wurden", sagte Haldane.