Zeit 03.02.2026
08:02 Uhr

(+) Unterwasser-Rechenzentren: Cool, Rechenbojen!


In zehn Jahren ist der Bedarf an Rechenzentren riesig. Doch die müssen aufwendig gekühlt werden. Warum sie also nicht dort aufstellen, wo eh immer ein steifer Wind weht?

(+) Unterwasser-Rechenzentren: Cool, Rechenbojen!
Diese Woche basiert unser Blick in eine mögliche Zukunft auf einem Beitrag in der Fachzeitschrift "IEEE Spectrum" über den Wasser- und Stromdurst von Rechenzentren sowie auf einem Beitrag des Mercator Institute for China Studies. Eine solche Zeitreise zum Gelingen erzählen wir auch alle vierzehn Tage im ZEIT-Krisenpodcast 'Auch das noch?'. Frühjahr 2036, vor Borkum: "He Dreiht" feiert seinen ersten runden Geburtstag. Vor zehn Jahren ging er in Betrieb und galt damals als der größte Offshore-Windpark Deutschlands. Alle hier erzeugte Elektrizität floss durch dicke Kabel an Land. Inzwischen, zehn Jahre später, bleibt ein Teil davon auf See. Denn im Wasser der Nordsee, zwischen den Pylonen der Windräder, ruhen riesige Stahlzylinder. Sie verbrauchen einen Teil des offshore erzeugten Stroms gleich wieder – und das ist eine gute Nachricht.