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24.02.2026
18:05 Uhr
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Der Schriftsteller und Philosoph wollte nach seinem Tod zehn Jahre lang keine Veranstaltungen über sein Werk. Zum Fristende gab es nun eine Konferenz – 24 Stunden lang.

Umberto Eco starb am 19. Februar 2016 im Alter von 84 Jahren. In seinem Testament äußerte er einen Wunsch: "Ihr sollt zehn Jahre nicht über mich öffentlich sprechen und ihr sollt keine Konferenzen mit meinen Namen veranstalten." Wie aber sollte man über den Autor von Weltbestsellern (Der Name der Rose, Das Foucaultsche Pendel), den international renommierten Semiotiker, den von Generationen von Studenten verehrten Universitätsprofessor, den Verfasser von brillanten journalistischen Kolumnen und sagenhaften 60 Büchern, darunter drei Kinderbücher, wie sollte man über diesen Mann nicht reden?