Zeit 23.11.2025
21:03 Uhr

(+) Ukraine-Verhandlungen in Genf: So nicht!


Aufmüpfige US-Senatoren, hektische Verhandlungen mit der Ukraine in Genf: Die Trump-Regierung will ihren Friedensplan anpassen. Im Zentrum: Außenminister Marco Rubio.

(+) Ukraine-Verhandlungen in Genf: So nicht!
Es gibt sie doch noch, die außenpolitischen Falken in der Republikanischen Partei. Und man kann die These wagen, dass ihre Intervention in Sachen Ukraine auch ein Zeichen für die Schwäche von US-Präsident Donald Trump ist. Vor allem der Zeitpunkt, zu dem mehrere republikanische Senatoren an die Öffentlichkeit gingen, um Trumps 28-Punkte-Plan als eine in Wahrheit russische Wunschliste zu entlarven, ist bezeichnend: direkt vor dem Abflug von US-Außenminister Marco Rubio nach Genf. Dort verhandelte Rubio am Sonntag mit Vertretern von EU und Ukraine über eben diesen Plan. Er sieht vor, dass die Ukraine die Krim, den Donbass, Luhansk und Teile von Cherson und Saporischschja abtritt, die Größe ihres Militärs begrenzt und das Ziel einer Nato-Mitgliedschaft dauerhaft aufgibt.