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22.01.2026
19:03 Uhr
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Der Videospielhersteller Ubisoft steckt – wie die gesamte Branche – in der Krise. Das Problem: Die Firmen geben viel Geld aus für Dinge, die Gamer immer weniger wollen.

Freilich klingt es besser, das Ganze als "Reset" zu verkaufen. Als Neuanfang, mit dem man die "kreative Führung" in der Branche wieder beanspruchen will. So steht es in einer siebenseitigen Pressemitteilung (PDF), die das französische Gaming-Unternehmen Ubisoft am Mittwochabend verschickt hat. Hinter den markigen Formulierungen wird in der Mitteilung aber doch erstaunlich klar: Für die Firma geht es ums Überleben. Rund eine Milliarde Euro Verlust werde man wohl im laufenden Geschäftsjahr machen, kündigte Ubisoft an. Der Aktienkurs sank um fast 40 Prozent. Um zu sparen, werden sieben Spiele verschoben, sechs Spiele eingestellt, darunter die von vielen Fans erwartete Neuauflage des fast 25 Jahre alten Klassikers Prince of Persia.