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16.01.2026
06:26 Uhr
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Zwei Männer, seit 25 Jahren eng befreundet, streiten an Bord eines Segelbootes. Am Ende ist einer tot und der andere steht vor Gericht. Nun soll das Urteil fallen.

Vor der schwedischen Küste springt Andreas F. von einem Segelboot ins Meer, um seinen Freund aus den Wellen zu retten – oder um ihn zu töten. Minuten vergehen, in denen die beiden Männer im Wasser treiben. Am Ende ist Thomas B. tot. Was in diesen Minuten passiert, lässt sich Monate später im Gericht nur schwer rekonstruieren: Der Angeklagte Andreas F. spricht von einem verzweifelten Rettungsversuch, von Panik, von der Kälte des Wassers. Die Staatsanwaltschaft wirft ihm heimtückischen Mord vor. Zwei Versionen, die denselben Moment beschreiben – und unterschiedlicher kaum sein könnten.