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07.10.2026
07:44 Uhr
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Eine in Sibirien verstorbene Laborantin löst weltweit Nervosität aus, Berichte widersprechen sich. Russlands Informationspolitik lässt großen Raum für Spekulationen.

Es ist ein Fall, der medial und politisch so vieles gleichzeitig auslöst, dass man sich erst einmal sortieren muss: Seit Montag wird weltweit spekuliert, ob Russland einen gravierenden Laborunfall zu vertuschen versucht. In der sibirischen Stadt Schelechow nahe Irkutsk ist in der Nacht des 2. Oktober eine Mitarbeiterin des Irkutsker Forschungsinstituts zur Pestbekämpfung gestorben, an einer »unbekannten Lungenkrankheit«, wie die russischen Behörden inzwischen erklären. Zunächst hieß es aber: an der Pest. Was steckt dahinter?