Zeit 25.01.2026
21:43 Uhr

(+) "Tatort" Bremen: In meiner Welt geht's nur um Liebe


Der Bremer "Tatort" handelt von armen, reichen Mädchen, von Sexarbeit und Klischees. Gegen die Soap-Sätze des Drehbuchs kann auch Jasna Fritzi Bauer nicht anspielen.

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Die neue Bremer Tatort-Folge Wenn man nur einen retten könnte (RB-Redaktion: Lina Kokaly, Degeto-Redaktion: Birgit Titze) ist eine unerquickliche Angelegenheit. Das geht schon beim pathetischen Titel los. Wenn man nur einen retten könnte würde als Credo zu einem Film über die Seenotrettung im Mittelmeer passen, wo engagierte Menschen die strukturelle Gewalt des EU-Außengrenzregimes abzufedern versuchen. In diesem Tatort bezieht sich der Satz auf die Motivation von Kommissarin Liv Moormann (Jasna Fritzi Bauer), ihren Job ergriffen zu haben. Notfallmedizin, Feuerwehr, Sozialarbeit – alles wäre für "Rettung" näherliegender gewesen als Polizei. Zumal Moormann in der Mordkommission arbeitet, wo die Leute schon tot sind, wenn die Arbeit beginnt.