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17.02.2026
17:02 Uhr
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Mit der deutschen Tanztriennale startet bald eines der wichtigsten Treffen der Szene. Beworben hatten sich einige Großstädte, gewonnen hat Hamburg. Das ist kein Zufall.

Kurz bevor die Tanzstunde beginnt, zerrt Lukas Lubisia den Vorhang vor die Spiegelwand. Im Tanzsaal des Kulturzentrums Wiese in Barmbek-Nord, einem großen, fast quadratischen Raum mit sieben Meter hoher Decke, geht es an diesem Wintervormittag nicht um Haltung, Ausdruck, Perfektion. Sondern darum, dass sich alle Anwesenden wohlfühlen und etwas Neues ausprobieren. "Wir fangen supergentle an", sagt Lubisia, ein junger Mann mit schulterlangen Dreadlocks, der als Tänzer den Künstlernamen Anam trägt. "Am besten ist, ihr atmet nur durch die Nase. Das wäre richtig cool, das mag euer Körper."