|
23.02.2026
09:02 Uhr
|
Sylvester Stallone war obdachlos – und boxte sich ganz nach oben. Eine Hommage an den ewigen Fighter, der dieses Jahr 80 wird. Und an seine schwarze Wollmütze.

1946 erschien die erste Ausgabe DIE ZEIT. Wir feiern mit Menschen, Dingen und Ideen, die genauso alt sind wie wir – und die Welt bis heute bewegen. Jedes Jahr zur Adventszeit, wenn mir das pausenlose Klingglöckchen-Geklimper auf die Nerven geht, erst auf den Marktplätzen, dann in den Kaufhäusern, schaue ich mir einen der Rambo-Filme mit Sylvester Stallone an. Man kann diesen Filmen vieles vorwerfen, nur eines nicht: gefühlsduselige Überzuckerung. Am liebsten mag ich den ersten Teil aus dem Jahr 1982. Darin spielt Stallone den in die USA heimkehrenden Vietnam-Veteranen John Rambo. Zu Beginn des Films läuft er auf einer Straße am Rande einer amerikanischen Kleinstadt entlang. Mir gefällt diese Szene, ich beobachte gern seinen Gang. Offenbar lässt sich dieser Mann durch nichts irritieren. Sein Gang ist der eines Unbeeindruckbaren.