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28.11.2025
08:56 Uhr
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Er war einer der bekanntesten deutschen Profisportler. Heute ist Sven Hannawald 51. Wie er seit dem Karriereende trainiert. Und was seine liebste Kraftübung ist.

Hier erzählen Sportler, warum sie ihre Sportart lieben, und verraten ihre besten Tipps, wie man in ihrem Alter fit bleibt. Der ehemalige Skispringer Sven Hannawald, 51, über seine Leidenschaft für Fußball und Langhanteln. ZEITmagazin: Herr Hannawald, was ist Ihr liebster Sport, und seit wann üben Sie ihn aus? Sven Hannawald: Ich spiele seit 2009 im Fußballverein TSV Neuried. Ich hatte eine längere Auszeit, weil meine Frau und ich zwei Kinder bekommen haben, aber seit dem Sommer trainiere ich wieder. Normalerweise spiele ich immer auf der Außenbahn. Wenn mal ein Stürmer ausgefallen ist, konnte ich einspringen. Nur im Mittelfeld habe ich mir immer schwergetan. Wenn man Fußball nicht von klein auf gelernt hat, ist es immer schwieriger auf so einer Position, wo das Spiel immer vor dir und zugleich hinter dir ist. Ich habe ja erst mit 35 angefangen, also lange nach dem Ende meiner Karriere als Skispringer. Gefühlt wird alle zwei Jahre eine neue Liga gegründet, damit die Älteren auch spielen können.